Tanja Eichhorn

Während meiner Ausbildung an der HLW Horn haben mich die Naturwissenschaften, im speziellen Biologie, schon immer sehr interessiert. Durch eine Schulexkursion zur BeSt wurde ich auf den englischsprachigen Studiengang „Medizinische und Pharmazeutische Biotechnologie“ an der IMC Fachhochschule Krems aufmerksam. Letztendlich entschied ich mich für dieses Studium, welches nach Abschluss eine Vielzahl an beruflichen Möglichkeiten bietet, von Grundlagenforschung, über Wirkstoffentwicklung, bis hin zur Zulassung von Arzneimitteln. Im Laufe des Studiums wurde immer ein sehr großer Wert auf eine fundierte und praxisorientierte Ausbildung gelegt. In verschiedensten Laborübungen (zB. Zellbiologie, Molekularbiologie, Biochemie, Analytik, uvm.) konnte die Theorie in die Praxis umgesetzt werden und dadurch wurde das Studium auch sehr abwechslungsreich gestaltet. Ein angewandtes Trainings- und Forschungssemester ist ebenfalls Teil des Masterstudiums. Ich persönlich absolvierte dieses Praktikumssemester in Schweden im Rahmen eines EU-Forschungsprojekts. Meine Masterarbeit beschäftigte sich mit der Entwicklung von extrakorporalen Adsorptionstherapien zur Behandlung von Leberversagen. Vereinfacht gesagt, untersuchte ich verschiedenste Materialien auf deren Eigenschaft Toxine aus dem Blut zu entfernen, die im Falle eines Leberversagens nicht mehr über die Niere ausgeschieden werden können. Seit dem Abschluss meines Studiums bin ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Biomedizinische Technologie an der Donau-Universität Krems tätig. Mit Herbst vergangenen Jahres habe ich mit meiner Dissertation begonnen in der ein Zellkulturmodell für die Sepsis etabliert werden soll um damit den Effekt von Adsorptionstherapien beurteilen zu können. Der Beruf als WissenschaftlerIn ist sehr vielfältig, bietet stets Abwechslung und hält einige spannende Herausforderungen bereit.